Biographie

1936 Renate Brömme wird in Halle geboren.

1938 Tod der Mutter.
Das Kind wird quer durch Deutschland zu den verstreuten Verwandten geschickt. Schließlich nimmt die Schwester der verstorbenen Mutter Renate Brömme in Suleiken, einem Dorf im damaligen Ostpreußen, auf. Die Schwester Hertha spricht zu diesem Zeitpunkt nur Plattdeutsch.

1950 Lehre zum Großhandelkaufmann im Fischhandel

1956-60 Begegnung mit Hans Markovski, Liebermann- und Orlikschüler, dort Zeichenunterricht

1960 Studium an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein Halle bei Walter Funkat, Lothar Zitzmann, Hannes H. Wagner und Willi Sitte

1963 Heirat mit Dr. Wolfgang Brömme
Geburt der Tochter Anne.

1965 Geburt des Sohnes Till

1966 Diplom bei Walter Funkat

ab 1966 freischaffend als Malerin und Grafikerin

1967 Begegnung mit Erich Ahrendt, Heinz Czechowski, Rainer und Sarah Kirsch

1972 Beginn einer künstlerisch reichen Begegnung und späteren Freundschaft mit Wieland Förster

1977 Reise an die Masuren, Begegnung mit der Kindheitslandschaft, Entdeckung des nördlichen Lichtes

1978 erhält Renate Brömme eine Lehrauftrag an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein

1980 Kunstpreis der Stadt Halle

1981-83 Arbeit an den Glasfenstern der Reformatoren in der Schloßkirche zu Wittenberg (Anläßlich des 500. Todestages von Martin Luther)

1985 Reise nach Mittelasien. Erst Flugbildcollagen entstehen

1986 Renate Brömme wird Leiterin des fachpraktischen Studienjahrs (Grundlagen) an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle

1992 Reise nach Rom. Begegnung mit der Antike

1993 Studienreise nach Kreta. Berührung mit der frühen Kultur und dem südlichen Licht

1994 Begegnung mit Isang Yun und dessen Werk

1995 Studienreise nach Ägypten
Reisen in die Lüneburger Heide, Zyklus entsteht
Begegnung mit dem Komponisten Gert Domhardt
Erste Musikblätter entstehen

1996 Gründungsmitglied des Fördervereins "Annäherung",
für neue Musik

1997 Begegnung mit dem Werk von György Ligeti, Luciano Berio und John Gage.

1998 Collagenzyklen zur Musik entstehen
Begegnung mit dem Werk von Luigi Nono, Conlon Nancarrow, Scelci

1999 Begegnung mit Arvo Pärt (Evangelische Akademie Wittenberg)
Begegnung mit dem Werk Heinz Holligers und japanischer Musik des 20. Jahrhunderts

2000 Zyklus zu Olivier Messiaen (Zwanzig Betrachtung über das Jesuskind)
Collagenzyklus zum Millenium entstehen

2001 Collagen zum 11. September

2002 Begegnung mit lateinamerikanischer Musik von Bertola

2003 Landschaftszyklus zu Amrum

2004 Landschaftszyklus zu Schottland (Studienreise)